AKTUELLES

10 Tipps wie Sie Betrüger beim Online-Dating erkennen:

Augen auf beim Online-Flirt!

Romance-Scammer, quasi virtuelle „Heiratsschwindler“, nutzen vermehrt die Anonymität des Internets, um Menschen zu täuschen. Wir bei FriendScout24 tun alles, um es solchen schwarzen Schafen so schwer wie möglich zu machen, in das System zu gelangen. Dazu gehört auch, dass wir umfassend über diesen gefährlichen Trend aufklären. Denken Sie deshalb auch beim Online-Flirt daran: Selbst bei aller Verliebtheit nie den gesunden Menschenverstand ausschalten! Eine gewisse Grundskepsis ist immer angebracht, egal, wo man neue Menschen kennen lernt.

Was ist Romance-Scam?

Ein Scammer (englisch für „Betrüger“) verfolgt letztendlich ein Ziel: Er will Geld!

Im Internet hat sich Scamming inzwischen zu einer weitverbreiteten und lukrativen Verbrechensform entwickelt. Durch die Anonymität des Internets wird es zunehmend leichter, eine falsche Identität vorzutäuschen. Diesen Umstand machen sich sogenannte „Romance-Scammer“ zunutze, indem sie auf Dating-Portalen Profile mit falschen Angaben erstellen und diese mit Bildern von jungen hübschen Frauen oder älteren attraktiven Männern versehen.

Hinter solchen Profilen stecken tatsächlich professionell organisierte Banden, zumeist aus Afrika (Ghana, Nigeria) oder Osteuropa. Dabei ist besonders auffällig, dass die Kommunikation meistens in sehr schlechtem Deutsch oder gleich auf Englisch erfolgt.

Und so läuft das ab: Womöglich erhalten Sie eine Nachricht wie „Hallo, du hast mich interessiert, ich will dich kennenlernen, schreibe mir auf den Kontakt“ oder „ich freue mich darauf, mehr von Ihnen zu lesen. Haben Sie einen wunderbaren Abend“.

Typischerweise soll die weitere Kommunikation dann aber nicht mehr über den Dienst von FriendScout24, sondern über E-Mail, Facebook oder einen Messenger (z. B. Skype) laufen. Zudem wird häufig sehr schnell angeboten, bei Interesse Bilder per E-Mail zuzuschicken. Sollten Sie eine solche Nachricht in Ihrem Postfach finden, zögern Sie nicht, diese über den „Spam melden“-Button zur Überprüfung an uns weiterzuleiten.

Geht man auf den Kontakt ein, wird der Betrüger zunehmend schmeichlerisch („du bist wunderschön“, „du siehst viel jünger aus“) und erzählt viel aus seinem ereignisreichen Leben. So wird versucht, eine Atmosphäre von Vertrautheit zu schaffen. Mit etwas Glück hat sich sein Gegenüber sogar schon „verliebt“.

Sobald das Vertrauen gewonnen wurde, gehen die Scammer zum nächsten Schritt über: Sie bitten mehr oder weniger deutlich um die Zusendung von Geld.

Dabei gibt es Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Scammer-Profilen.

Weibliche Scammer geben ein Alter zwischen 20 und 30 Jahren vor und kontaktieren meist Männer jenseits der 40. Übliche Taktiken zum Erbetteln von Geld sind:

  • „Ich möchte dich unbedingt kennenlernen, wohne aber weit weg und habe kein Geld für Visum und Flug.“
  • „Ich jobbe in einem Supermarkt, um mich und meine Familie ernähren zu können. Mein Traum ist es, Juristin zu werden. Ich kann mir das Studium aber nicht leisten.”

Männliche Scammer sind meist zwischen 50-60 Jahre alt und kontaktieren Frauen gleichen Alters oder älter. Hier kommt häufig eine tragische Geschichte ins Spiel.

  • „Ich bin ein amerikanischer Soldat, der die letzten Jahre in Afghanistan stationiert war. Ich habe schreckliche Dinge erlebt und möchte mich erholen, kann mir aber finanziell keinen Urlaub leisten“
  • „Ich habe vor ein paar Jahren meine Frau verloren. Seither kümmere ich mich ganz alleine um mein Kind – gerne wird dann ein plötzlicher Unfall des Kindes angeführt mit der Dringlichkeit einer kostspieligen Operation”

So tragisch die Geschichten auch klingen mögen: Sie dienen ausschließlich dazu Mitleid zu erregen. Die Storys werden dabei gerne beliebig kombiniert und ausgeschmückt, so dass der Betroffene immer wieder um erneute Geldzusendung gebeten werden und so „gemolken“ werden kann.

Der Betrag soll dazu über Zahlungsdienste transferiert werden, über die das Geld nicht mehr zurückgeholt und der Empfänger nur schwer identifiziert werden kann (Western Union, MoneyGram, PayPal).

Generell sollten sie misstrauisch werden wenn:

  • Die Ansprache in schlechtem Deutsch oder auf Englisch erfolgt
  • Die Kommunikation unmittelbar außerhalb des Partnerportals weitergeführt werden soll
  • Gleich zu Beginn des Kontakts die Zusendung von Bildern angeboten wird
  • Sie als Mann von einer wesentlich jüngeren Frau kontaktiert werden
  • Das Gegenüber ungewöhnlich schnell in romantische Schmeicheleien verfällt

Und ganz wichtig: Sobald Sie gebeten werden, Geld zu schicken – brechen Sie den Kontakt sofort ab!

Sie haben jederzeit die Möglichkeit, uns verdächtige Profile zu melden:

  • „Spam melden“-Button in Ihrem FriendScout24-Postfach
  • „Profil melden“-Button in der Profilansicht
  • Oder per E-Mail an kundenservice@friendscout24.de

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie grade mit einem potentiellen Scammer im Kontakt stehen – nutzen Sie unsere Checkliste und machen Sie den Selbst-Test.